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SCHULTERORTHOPÄDIE

Wir haben uns auf die orthopädische Chirurgie spezialisiert. Im Folgende finden Sie eine Übersicht unserer Behandlungen und operativen Verfahren.


Operationen werden in der Paracelsusklinik am Silbersee Langenhagen durchgeführt.

Bei dem sog. Impingement Syndrom der Schulter (Schleimbeutelentzündung) kommt es durch knöcherne Anwüchse des Schulterdaches zu einer Einengung der darunterliegenden Sehnen und Schleimbeutel. Die Einengung führt mit der Zeit zu einer Reizung und Entzündung der Sehnen (Tendinitis) und der Schleimbeutel (Bursitis), bei längerem Vorliegen der Erkrankung können auch Schädigungen und ein- oder Abrisse der Schultersehnen auftreten (Rotatorenmanschettenruptur).

Symptome
Insbesondere bestehen Bewegungsschmerzen bei Überkopftätigkeiten. Zeitweise auch Nachtschmerzen und Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Seite.

Diagnostik
Röntgen, Sonografie, bei anhaltenden Beschwerden evtl. zusätzliche MRT Diagnostik

Therapie

konservativ
Am Beginn steht immer die konservative Therapie: Krankengymnastik, Schmerzmedikamente (NSAR – entzündungshemmend), ggf. subacromiale Spritzen mit Cortison, physikalische Maßnahmen (Elektrotherapie, Wärme/Kälte).

operativ
Führt eine konservative Therapie nicht zu einer dauerhaften Beschwerdelinderung ist eine Operation zu empfehlen. Die operative Behandlung erfolgt minimalinvasiv durch eine Schulterspiegelung (Schulterarthroskopie). Hier werden die knöchernen Anwüchse des Schulterdaches kontrolliert entfernt (subacromiale Dekompression) und den Sehnen mehr Platz geschaffen, ein entzündeter Schleimbeutel kann direkt mitbehandelt werden.

Nachbehandlung
Die Nachbehandlung erfolgt frühfunktionell, d.h. eine Ruhigstellung ist nicht erforderlich, 4 Wochen postoperativ sollten Überkopfarbeiten vermieden werden .  

Bei der Kalkschulter (Tendinitis calcarea) kommt es zu Kalkablagerungen in den Schultersehnen, meist in der oberen Schultersehne des Supraspinatusmuskels. Es ist jedoch auch möglich, dass sich Kalkablagerungen an anderen Sehnen der Schulter bilden.

Die genaue Ursache für die Kalkeinlagerungen ist ungeklärt, sowohl eine Minderdurchblutung als auch eine erhöhte Druckbelastung der Sehne durch ein Engpasssyndrom (Impingement) kommen als Auslöser in Betracht.

Symptome
Die Schmerzen treten oft im Intervall auf und ähneln denen beim Engpasssyndrom. Neben Bewegungsschmerzen finden sich häufig auch Nachtschmerzen. Das Liegen auf der betroffenen Seite verursacht starke Beschwerden.

Diagnostik
Röntgen, Sonografie, eine MRT Diagnostik ist in der Regel nicht erforderlich 

Therapie

konservativ
Am Beginn steht immer die konservative Therapie: Insbesondere bei der Kalkschulter ist die Anwendung der fokussierten Stoßwelle zur Unterstützung des Abbaus des Kalkdepots und der Entzündung die Therapie der Wahl.

Zusätzlich Krankengymnastik, Schmerzmedikamente (NSAR – entzündungshemmend), physikalische Maßnahmen (Elektrotherapie, Wärme/Kälte), ggf. subacromiale Spritzen mit Cortison

operativ
Führt eine konservative Therapie nicht zu einer dauerhaften Beschwerdelinderung ist eine Operation zu empfehlen. Die operative Behandlung erfolgt minimalinvasiv durch eine Schulterspiegelung (Schulterarthroskopie). Hier werden die knöchernen Anwüchse des Schulterdaches kontrolliert entfernt und den Sehnen mehr Platz geschaffen, das Kalkdepot wird ebenso wie ein entzündeter Schleimbeutel arthroskopisch entfernt.

Nachbehandlung
Die Nachbehandlung erfolgt frühfunktionell, d.h. eine Ruhigstellung ist nicht erforderlich, 4 Wochen postoperativ sollten Überkopfarbeiten vermieden werden. 

Durch Verschleißprozesse, Einengungen (Impingement),  hohe mechanische Beanspruchungen und seltener auch allein durch ein Unfallereignis kann es zu einer teilweisen oder kompletten Rissbildung kommen. Die Häufigkeit dieser Risse nimmt im Laufe des Alters zu. Die am häufigsten isoliert betroffene Sehne ist die Supraspinatussehne (obere Schultersehne). Bei einem kombinierten Rotatorenmanschettenschaden liegt am häufigsten eine postero-superiore Ruptur vor. D.h. ein Riss von Supraspinatus und Infraspinatussehne (hintere Schultersehne, Außendreher)

Symptome
Bei einem unfallbedingten Riss können akute Schmerzen auftreten und mit einem plötzlichen Kraftverlust des Armes einhergehen. In der Regel ist die Schädigung jedoch verschleißbedingt, die Schmerzen entstehen schleichend und nehmen schrittweise über Wochen und Monate an Intensität zu. Das Abspreizen und vor allem nach oben Führen des Armes bereitet Beschwerden. Auch Rotationsbewegungen sind oftmals sehr schmerzhaft.

Bei einem Riss der Außendreher (Infraspinatus und Teres minor) fehlt die aktive Außenrotation.

Bei einem Subscapularissehnenriss ist die kraftvolle Innenrotation abgeschwächt oder aufgehoben.

Diagnostik
Röntgen, Sonografie und MRT Diagnostik

Therapie
Eine Rotatorenmanschettenruptur sollte in jedem Fall behandelt werden. Bei einem vollständigen Riss ziehen sich die Sehnen durch Ihre Spannung zurück, nicht behandelte Rotatoremanschettenschäden können zu weiteren Schäden im Schultergelenk wie bleibendem Kraft- und Bewegungsverlust und Arthrose führen.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind sowohl operativ als auch konservativ.

konservativ
– Krankengymnastik, frühfunktionelle Bewegungsübungen und Muskelaufbau
– Analgesie (NSAR)

operativ
Ein vollständiger Riss eine Schultersehne sollte in der Regel operativ adressiert werden. Die Schultersehnen stehen unter Spannung, bei einem Riss ziehen sie sich zurück und können von allein nicht an Ihrem Ursprungsort verheilen.

In einem minimalinvasiven Eingriff (Schulterarthroskopie) wird/werden die gerissenen Sehnen an Ihren Ursprungsort zurückgeführt und mit sog. Nahtankern am Knochen befestigt. Im gleichen Eingriff kann ein Impingement Syndrom und eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) mitbehandelt werde.

Nachbehandlung
Die Sehnen benötigen nach der Operation Ruhe um am Knochen einheilen zu können. Postoperativ ist daher eine Ruhigstellung von 4 Wochen in einer Abduktionsorthese notwendig. Die Armschiene kann zum Duschen, Ankleiden und für die Krankengymnastik abgenommen werden.

Physiotherapie darf direkt postoperativ nach einem speziellen Nachbehandlungsschema, zunächst passiv im weiteren Verlauf assistiv und aktiv erfolgen.

Etwa 12 Wochen sollte die Schulter nicht kraftvoll belastet werden um einen erneuten Sehnenriss zu verhindern.

Generelle Sportfreigabe frühestens nach 6 Monaten, Überkopf Sportarten frühesten 8 Monate postoperativ. 

Die Schultersteife ist eine spontan auftretende Erkrankung der Gelenkschleimhaut. Sie beginnt mit einer unspezifischen Entzündung der Gelenkschleimhaut und führt im weiteren Verlauf zu einer Schrumpfung der Gelenkkapsel und somit Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit. Ursächlich können hormonelle Störungen, Blutzucker- oder Fettstoffwechselstörungen sein. Insbesondere Frauen zwischen 40 und 60 Jahren aber auch Männer sind betroffen.

Die Schultersteife kann aber auch als Folge eines Unfalles, nach längerer Gelenkruhigstellung, oder nach einer Operation auftreten. Durch die äußeren Einwirkungen auf das Schultergelenk kommt es ebenfalls zu einer Entzündung der Gelenkkapsel und einer Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit.

Symptome
Zu Beginn der Erkrankung stehen starke Schulterschmerzen insbesondere nachts mit Ausstrahlung in den Oberarm im Vordergrund, im weiteren Verlauf kommt es zu einer zunehmenden Bewegungseinschränkung.

Diagnostik
Die klinische Untersuchung ist in der Regel ausschlaggebend für die Diagnose. Zum Ausschluss einer Kalkablagerung in den Sehnen sollte eine Röntgenuntersuchung, ggf. zusätzlich eine Sonografie erfolgen. Eine MRT Diagnostik ist in der Regel nicht erforderlich.

Therapie

konservativ
Die Behandlung der Entzündung, welche zur Schrumpfung der Gelenkkapsel führt, steht im Vordergrund. Die Therapie der Wahl ist eine Stufenbehandlung mit Cortison als Tablette über 4 Wochen, alternativ als Injektionstherapie. Zusätzlich sollte Krankengymnastik zur Aufdehnung der Gelenkkapsel erfolgen.

operativ
Führt eine konservative Therapie nicht zu einer dauerhaften Beschwerdelinderung ist eine Operation zu empfehlen. Im Rahmen einer minimalinvasiven Schulterspiegelung (Schulterarthroskopie) wird die verengte Gelenkkapsel erweitert und entzündetes Gewebe entfernt.

Nachbehandlung
Die Nachbehandlung erfolgt frühfunktionell, d.h. eine Ruhigstellung ist nicht erforderlich. Intensive Physiotherapie unterhalb der Schmerzgrenze zur Vermeidung einer erneuten Einsteifung